Immobilien-Lexikon

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Wohnungsübergabe

Wohnungsübergabe

Kurzdefinition

Die Wohnungsübergabe bezeichnet den formalen Prozess der Übergabe einer Mietwohnung zwischen Vermieter und Mieter, sowohl beim Einzug als auch beim Auszug. Sie umfasst die Begehung, die Erfassung von Zählerständen und die Dokumentation im Übergabeprotokoll.

Welche Zählerstände müssen bei der Wohnungsübergabe erfasst werden?

Bei der Wohnungsübergabe müssen alle relevanten Verbrauchszähler dokumentiert werden. Dazu zählen Strom, Wasser (kalt und warm), Gas sowie gegebenenfalls Heizöl. Die Zählerstände sollten im Protokoll festgehalten und idealerweise fotografiert werden, da sie die Grundlage für die spätere Abrechnung bilden. In der Wohnungsübergabe per App erfasst EverReal Zählerstände, Mängel und Fotos direkt vor Ort im Protokoll.

Wann findet eine Wohnungsübergabe statt?

Die Wohnungsübergabe erfolgt beim Einzug eines neuen Mieters oder beim Auszug eines bestehenden Mieters. Sie markiert den Übergang zwischen zwei Mietverhältnissen und wird meist am ersten oder letzten Miettag durchgeführt.

Ist ein Übergabeprotokoll bei der Wohnungsübergabe Pflicht?

Ein Übergabeprotokoll ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, wird jedoch dringend empfohlen. Es dokumentiert den Zustand der Wohnung und dient als Beweismittel bei späteren Streitigkeiten.

Praxis-Kontext

Die Wohnungsübergabe ist ein zentraler Übergabepunkt im Mietverhältnis. Fehlerhafte oder fehlende Dokumentation führt häufig zu Streitigkeiten und zusätzlichem Abstimmungsaufwand.

Beispiel
Ohne dokumentierten Zählerstand ist eine korrekte Nebenkostenabrechnung kaum möglich.

Weiterführende Links

→ Lexikon-Artikel: Übergabeprotokoll

→ Lexikon-Artikel: Wohnungsabnahme

→ Blogartikel: Wohnungsübergabe per App: digital und strukturiert durchführen

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